Bei den meisten Unternehmen wachsen die Versicherungen historisch: eine Sachpolice von hier, eine Flotte von dort, eine alte Haftpflicht irgendwoher. Einzeln betrachtet mag alles in Ordnung sein – zusammen können darin dennoch Lücken und Überschneidungen stecken.
Die Versicherungslandkarte des Unternehmens besteht aus vier Feldern. Sachwerte: Gebäude, Maschinen, Warenbestand, Elektronik – der Schutz der physischen Vermögenswerte. Haftpflicht: Betriebs-, Berufs-, Arbeitgeber-, Produkthaftpflicht – der Umgang mit Schäden, die anderen zugefügt werden. Fahrzeuge: Kfz-Haftpflicht, Kasko, Flottenmanagement. Menschen: Gruppen-Lebens- und Unfallversicherung, Gesundheitsprogramme – heute auch ein Instrument der Mitarbeiterbindung. Die vier Felder arbeiten mit unterschiedlichen Produkten, aber für ein gemeinsames Ziel: die Kontinuität des Unternehmens.
Fehlt eines der vier, ist das nicht zwangsläufig ein Fehler – aber es sollte eine bewusste Entscheidung sein, kein Zufall.
Das hat drei praktische Vorteile. Erstens: Die Fälligkeiten lassen sich zusammenlegen, sodass die Ausschreibung gebündelt und mit größerem Gewicht erfolgt – auch die Verhandlungsposition eines Kunden mit mehreren Verträgen ist dadurch besser. Zweitens: Selbstbeteiligungen und Deckungssummen lassen sich auf eine gemeinsame Logik bringen – so entsteht keine Police, die auf dem Papier günstig, im Schadenfall aber unbrauchbar ist. Drittens: Lücken und Überschneidungen lassen sich herausfiltern – ein typisches Beispiel ist die gemietete Betriebsstätte (die Investition des Mieters steht in keiner Police), oder eine doppelt bezahlte Glasversicherung.
Die Systematisierung ist kein Großprojekt: Sie beginnt mit dem Zusammentragen der bestehenden Policen und endet mit einer Tabelle.
Der Ablauf: Erhebung der bestehenden Policen und der Unternehmenstätigkeit (Standorte, Tätigkeiten, Mitarbeiterzahl, Fahrzeuge), danach eine Landkarte darüber, was gedeckt, was limitiert und was gar nicht abgesichert ist. Darauf baue ich einen Vorschlag mit Prioritäten auf: Was muss sofort geregelt werden, was kann bis zur Fälligkeit warten. Die Angebote der Versicherer vergleiche ich tabellarisch – die Entscheidung liegt in jedem Punkt beim Unternehmen.
Für die Dienstleistung zahlt das Unternehmen nichts – die Vermittlervergütung tragen die Versicherer. Was ich hinzufüge: ein Ansprechpartner, alle Policen in einer Hand.
Die „gemeinsame Verwaltung“ ist kein Produktname, sondern eine Arbeitsmethode: jeder Vertrag in einer Tabelle, jede Fälligkeit in einem Kalender, jede Deckung auf einer Landkarte. So wird sichtbar, wo das Unternehmen zweimal für dasselbe zahlt (Überschneidung), und wo überhaupt keine Deckung besteht (Lücke). Die Werkzeuge stehen bereit: Fälligkeitstabelle, Deckungslandkarte – und die kostenlose Portfolio-Durchleuchtung fügt daraus ein System zusammen.
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Kostenlos und unverbindlich: Ich prüfe, was vorhanden ist und wo eine Lücke oder Überschneidung bestehen könnte – die Entscheidung liegt in jedem Fall bei Ihnen.