Diese Sammlung fasst die zehn häufigsten Mythen zur Unternehmensversicherung in Mythos-Realität-Paaren zusammen – kompakt, teilbar. Ausgedruckt macht sie sich gut auf dem Schreibtisch der Finanzabteilung; die ausführliche Erläuterung steht in den verlinkten Artikeln. Die längere Analyse: häufige Mythen.
Kurz gesagt:
- Zehn Mythen, zehn Realitäten – jeweils in einem Satz, mit vertiefendem Link.
- Die Hälfte der Mythen vermittelt ein falsches Sicherheitsgefühl, die andere Hälfte schreckt unnötig ab – beides kostet Geld.
- Das Gegenmittel ist immer dasselbe: die Kenntnis der Bedingungen und des eigenen Portfolios.
Die Sicherheitsgefühl-Mythen
- 1. „Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt den entgangenen Umsatz.“ – Realität: Sie ersetzt nicht den entgangenen Gewinn, wie viele hoffen – nach einem Sachschaden deckt sie die weiterlaufenden Fixkosten und eine begrenzte Lohnkostenbelastung: Details.
- 2. „Wir haben eine Versicherung, also ist alles gedeckt.“ – Realität: Die Police gilt für genau festgelegte Ereignisse, mit Deckungssummen und Ausschlüssen: was gedeckt ist und was nicht.
- 3. „Die Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung schützt auch das Homeoffice.“ – Realität: Betrieblich genutzte Geräte fallen in der Regel nicht darunter: die Grenzlinie beim Homeoffice.
- 4. „Einmal abgeschlossen, seitdem ist alles in Ordnung.“ – Realität: Eine nicht gemeldete Änderung gefährdet die Entschädigung; das Portfolio braucht Pflege: Änderungsmeldung.
- 5. „Der gemietete Standort ist die Sache des Vermieters.“ – Realität: Die Einrichtung, der Warenbestand und die Mieterinvestition gehören dem Mieter – ebenso die Mieterhaftung: Regeln für Mietobjekte.
Die abschreckenden Mythen
- 6. „Der Versicherer lehnt sowieso alles ab.“ – Realität: Der Großteil der Routineschäden wird ordnungsgemäß erstattet; hinter Ablehnungen stehen identifizierbare, größtenteils vermeidbare Gründe: die sechs Gründe.
- 7. „Für ein kleines Unternehmen lohnt sich eine Versicherung nicht.“ – Realität: Je kleiner das Unternehmen, desto weniger kann es einen großen Schaden verkraften – die Frage ist das richtige Minimum: Minimal-Portfolio.
- 8. „Der Makler ist nur eine zusätzliche Kostenstelle.“ – Realität: Für die Beratung zahlt der Kunde kein Honorar – die Vermittlungsvergütung trägt der Versicherer: was der Makler tut.
- 9. „Das günstigste Angebot ist der beste Kauf.“ – Realität: Hinter dem Beitragsunterschied steckt meist ein Deckungsunterschied – die Frage ist, ob er für Sie eine Rolle spielt: die Falle des günstigen Beitrags.
- 10. „Versicherung ist sowieso nur Papierkram.“ – Realität: Ein geordnetes Portfolio bedeutet auch Ausschreibungsfähigkeit, Bankkonformität und Verhandlungsstärke: warum es sich lohnt, alles in einer Hand zu haben? – und wenn es einmal zu einem Schaden kommt, arbeitet das Papier für Sie.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information, stellt kein Angebot und keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Die konkreten Deckungen, Ausschlüsse und die Beitragsbildung richten sich nach den jeweils geltenden Vertragsbedingungen der Versicherer – bei der Angebotseinholung lohnt es sich, diese Punkt für Punkt durchzugehen. Aktualisiert: August 2026.
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